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Uni
Fakultäten
Fk. V
Mathematik & Physik
Schnupperstudium
Schnupperstudium 2003
vom 08. bis zum 10. April
Der Stundenplan für das Schnupperstudium
2003 sah so aus (Download als .pdf hier):
Die
Vorlesungen:
Folgende Kurzbeschreibungen haben die ProfessorInnen
zu ihren Vorlesungen gegeben:
- Das Histogramm - vom
Datensatz zur Datenanalyse. In vielen Anwendungen werden große
Datenmengen erzeugt, die zunächst als unübersichtliche Zahlenkolonnen
vorliegen. Um auf deren Grundlage Entscheidungen treffen zu können,
ist es erforderlich, die beobachteten Werte in geeigneter Form aufzubereiten.
Beispielhaft wird illustriert wie das Histogramm zur grafischen Repräsentation
von Daten und zur sich anschließenden Datenanalyse verwendet werden
kann. Eigenschaften des Histogramms werden näher untersucht und
mittels interaktiver Grafiken illustriert.
- Strichcodes und CD's - Zur Zuverlässigkeit
von Datenübertragung.
Sie alle kennen die Strichcodes auf Supermarktprodukten
und vielen anderen Artikeln, die an der Kasse automatisch eingelesen werden,
um dann den Preis (und andere Information) des Produkts auszugeben. Als
KundInnen möchten wir natürlich gerne, dass dieses Einlesen
auch korrekt geschieht und nicht etwa der Strichcode auf unserem bescheidenen
Mineralwasser mit dem einer Flasche der besten Champagnermarke verwechselt
wird. Um solche Fehler möglichst unwahrscheinlich werden zu lassen,
sind die Codes in einer bestimmten mathematischen Weise aufgebaut. Das
Schöne daran ist: das lässt sich ganz leicht verstehen, denn
es werden nur ganze Zahlen und die vier Grundrechenarten benutzt. Etwas
komplizierter -- und weitaus besser zur Fehlerabwehr -- sind die Codes,
denen wir die hervorragende Qualität von CDs verdanken. Aber schon
ein kleines Beispiel (wieder nur mit den Grundrechenarten und ganzen Zahlen)
genügt, um die Idee zu illustrieren.
- Zahlen. Zahlen
sind Konstruktionen des menschlichen Geistes, in der Natur
existieren sie als solche nicht. Trotzdem sind sie ein sehr erfolgreiches
Hilfsmittel, um verschiedenste reale Gegebenheiten zu beschreiben und
Vorhersagen zu treffen. Aus der Schule sind uns die natürlichen,
ganzen, rationalen und reellen
Zahlen vertraut. Sie alle bilden unendliche Mengen. Haben diese Mengen
deshalb "gleich viele" Elemente? Wie lässt sich diese
Frage
überhaupt präzise stellen?
Die komplexen Zahlen sind meist kein Gegenstand des Schulunterrichts,
was
wohl darauf zurückzuführen ist, dass sie seit dem Mittelalter
und bis
heute noch mit der geheimnisvollen Aura von Gespensterzahlen umgeben
sind. Dabei sind sie (und das ist seit 200 Jahren bekannt) auf ganz
natürliche und höchst anschauliche Weise aus den reellen Zahlen
(die nie ähnlich verfemt waren) zu erhalten.
Die Gesprächsrunden:
- Studentinnengesprächsrunde:
In der Gesprächsrunde erzählten die Mathematikstudentinnen
und Studentinnen anderer Fächer (Biologie, Physik, Informatik,
Ökonomie, ...), wie sie zu ihrer Studienentscheidung gekommen sind,
was für Schwierigkeiten und Erfolge sie hatten, wie ein Studium
"funktioniert" usw.. Hier konnten
sich die Schnupperstudentinnen in lockerer Runde austauschen und sich
über Mathematik und andere Naturwissenschaften weiter informieren.
- Praktikerinnengesprächsrunde:
Frauen, die in Oldenburg Mathematik studiert haben, berichteten aus
verschiedenen Bereichen des Berufslebens, z. B. wie sie jeweils ihre
Stelle bekommen haben, welche Aufgaben sie haben, wo Mathematik eingeht.
Die Teilnehmerinnen des Schnupperstudiums konnten gezielt zu beruflichen
Aspekten Fragen stellen. [Wenn Sie sich jetzt online zur Frage "Mathe
- ein Beruf?" informieren möchten, dann klicken Sie hier.]
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