Institut für Mathematik
  
Uni Fakultäten Fk. V Mathematik & Physik Schnupperstudium
  
 
Schnupperstudium 2003
vom 08. bis zum 10. April

Der Stundenplan für das Schnupperstudium 2003 sah so aus (Download als .pdf hier):
 
 
Montag
Dienstag
Mittwoch
09:15 - 10:00
Begrüßung
Programmvorstellung
Übung zur
Vorlesung vom Montag
Vortrag Statistik mit neuen Medien
10:00 - 10:15
Pause
Pause
Pause
10:15 - 11:45
Vorlesung "Histogramme"
Dr. Erhard Cramer
Vorlesung "Strichcodes und CDs"
Priv.-Doz. Dr. Heide Glüsing-Lüerßen

Vorlesung "Zahlen"
Prof. Dr. Gerald Schmieder

11:45 - 12:30
Mittagspause
Mittagspause
Mittagspause
12:30 - 13:45
Tutorium
Tutorium
Tutorium
13:45 - 14:00
Pause
Pause
Pause
14:00 - 15:30
Studentinnenrunde
Praktikerinnen-
Gesprächsrunde
Abschlußrunde

Die Vorlesungen:

Folgende Kurzbeschreibungen haben die ProfessorInnen zu ihren Vorlesungen gegeben:

  • Das Histogramm - vom Datensatz zur Datenanalyse. In vielen Anwendungen werden große Datenmengen erzeugt, die zunächst als unübersichtliche Zahlenkolonnen vorliegen. Um auf deren Grundlage Entscheidungen treffen zu können, ist es erforderlich, die beobachteten Werte in geeigneter Form aufzubereiten. Beispielhaft wird illustriert wie das Histogramm zur grafischen Repräsentation von Daten und zur sich anschließenden Datenanalyse verwendet werden kann. Eigenschaften des Histogramms werden näher untersucht und mittels interaktiver Grafiken illustriert.
  • Strichcodes und CD's - Zur Zuverlässigkeit von Datenübertragung.

  • Sie alle kennen die Strichcodes auf Supermarktprodukten und vielen anderen Artikeln, die an der Kasse automatisch eingelesen werden, um dann den Preis (und andere Information) des Produkts auszugeben. Als KundInnen möchten wir natürlich gerne, dass dieses Einlesen auch korrekt geschieht und nicht etwa der Strichcode auf unserem bescheidenen Mineralwasser mit dem einer Flasche der besten Champagnermarke verwechselt wird. Um solche Fehler möglichst unwahrscheinlich werden zu lassen, sind die Codes in einer bestimmten mathematischen Weise aufgebaut. Das Schöne daran ist: das lässt sich ganz leicht verstehen, denn es werden nur ganze Zahlen und die vier Grundrechenarten benutzt. Etwas komplizierter -- und weitaus besser zur Fehlerabwehr -- sind die Codes, denen wir die hervorragende Qualität von CDs verdanken. Aber schon ein kleines Beispiel (wieder nur mit den Grundrechenarten und ganzen Zahlen) genügt, um die Idee zu illustrieren.
  • Zahlen. Zahlen sind Konstruktionen des menschlichen Geistes, in der Natur
    existieren sie als solche nicht. Trotzdem sind sie ein sehr erfolgreiches
    Hilfsmittel, um verschiedenste reale Gegebenheiten zu beschreiben und Vorhersagen zu treffen. Aus der Schule sind uns die natürlichen, ganzen, rationalen und reellen
    Zahlen vertraut. Sie alle bilden unendliche Mengen. Haben diese Mengen
    deshalb "gleich viele" Elemente? Wie lässt sich diese Frage
    überhaupt präzise stellen?
    Die komplexen Zahlen sind meist kein Gegenstand des Schulunterrichts, was
    wohl darauf zurückzuführen ist, dass sie seit dem Mittelalter und bis
    heute noch mit der geheimnisvollen Aura von Gespensterzahlen umgeben
    sind. Dabei sind sie (und das ist seit 200 Jahren bekannt) auf ganz
    natürliche und höchst anschauliche Weise aus den reellen Zahlen
    (die nie ähnlich verfemt waren) zu erhalten.
Die Gesprächsrunden:
  • Studentinnengesprächsrunde: In der Gesprächsrunde erzählten die Mathematikstudentinnen und Studentinnen anderer Fächer (Biologie, Physik, Informatik, Ökonomie, ...), wie sie zu ihrer Studienentscheidung gekommen sind, was für Schwierigkeiten und Erfolge sie hatten, wie ein Studium "funktioniert" usw.. Hier konnten sich die Schnupperstudentinnen in lockerer Runde austauschen und sich über Mathematik und andere Naturwissenschaften weiter informieren.
  • Praktikerinnengesprächsrunde: Frauen, die in Oldenburg Mathematik studiert haben, berichteten aus verschiedenen Bereichen des Berufslebens, z. B. wie sie jeweils ihre Stelle bekommen haben, welche Aufgaben sie haben, wo Mathematik eingeht. Die Teilnehmerinnen des Schnupperstudiums konnten gezielt zu beruflichen Aspekten Fragen stellen. [Wenn Sie sich jetzt online zur Frage "Mathe - ein Beruf?" informieren möchten, dann klicken Sie hier.]
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